Fotogalerie und Blog-Spielwiese rund um Fotografie und mehr. Aus Hannover. Linden. Nord.
27. August 2008
Neben der in einem anderen Beitrag gezeigten Szene aus der aktuellen Umbauphase des Ihme-Zentrums entstand eine weitere kleine Serie mit typischen Stilmerkmalen dieses architektonischen Kolosses. Im passend mit ”Brutalismus” bezeichneten Baustil wurde zwischen 1972 und 1975 ein großflächiges Areal für nahezu 2500 Menschen erbaut. Seither prägt die für die damalige Zeit typische Rohbeton-Bauweise den Ihme-Abschnitt zwischen Schwarzer Bär und Küchengarten, in dem übrigens nach einer Auflage auch das damalige Architektenteam eine eigene Wohnung haben musste. Konsequenterweise wohnte somit auch der damalige Stadtbaurat in einer der über 800 Wohnungen.
Anmerkung: korrekterweise muss erwähnt werden, dass die Bezeichnung “Brutalismus” aus der französischen Umschreibung für den unverputzten Beton stammt: “Béton brut”
19. August 2008
Seit dem 17. August 2008 ist im Freizeitheim Ricklingen / Hannover eine Fotoausstellung unter dem Titel “Hannover – und der 2. Blick” zu sehen. Auf insgesamt 50 Fotos eröffnen sich hier teilweise recht neue und unerwartete Blickwinkel auf meine Heimatstadt. Verantwortlich hierfür ist die BSW Fotogruppe Hannover, die auf durchweg sehr hochwertigen Abzügen die Stadt in unterschiedlichsten Szenen und Stimmungen entdecken lässt. Auch Aha-Effekte stellen sich bisweilen ein, wenn die Ausstellung ihrem Namen alle Ehre macht, und den Ort des jeweiligen Fotos wirklich erst auf dem zweiten Blick offenbart.
Einen Vorgeschmack auf die zu erwartenden Fotos habe ich im Netz bisher leider nicht finden können. Ein Besuch lohnt sich aber in jedem Fall, zumal die Ausstellung kostenlos ist. Bis zum 14. September sollte man die Gelegenheit ergreifen, im Freizeitheim Ricklingen, am Ricklinger Stadtweg 1 vorbeizuschauen. Auch sonntags ist man dort schon ab 10:00 Uhr willkommen.
10. August 2008
Wer das Geschehen rund um das große Bauprojekt am Ihmezentrum in Hannover verfolgt, wird den Eindruck nicht los, dass vieles etwas improvisiert erscheint. Ich schaue dort in Abständen immer mal wieder vorbei, auf der Suche nach interessanten Motiven in dieser skuril-anonymen Atmosphäre.
Kürzlich fiel mir die Szenerie eines geradezu passend zum Projektstand improvisierten “Pausenraumes” ins Auge:
26. Juli 2008
Im Mai wurde ich durch einen spiegel.de Artikel auf eine neue Online Fotoplattform aufmerksam: seen.by. Im Gegensatz zu den populären Onlinegalerien, wie z.B. flickr oder auch fotocommunity, besteht der Reiz von seen.by darin, dass offenbar jedes Bild durch eine Redaktion gesichtet und zur Veröffentlichung freigegeben wird … oder eben nicht. Die Qualität der Fotos ist somit nahezu durchweg sehr hoch. Und das sowohl in technischer als auch kreativer Hinsicht.
Man erkennt sofort, dass auf dieser Plattform nicht nur gestandene Profis sondern eben auch, wie gewünscht, kreative Amateure eine beachtliche Bildauswahl bereitstellen. Das ganze Angebot wird erst recht dadurch attraktiv, dass ein Account völlig kostenlos ist.
Ich habe es mir nicht nehmen lassen, und selbst eine kleine Bildauswahl hochgeladen, von denen einige Aufnahmen den Weg durch die Redaktion schafften. Unter http://seen.by/marc-schmidt ist die Auswahl zu sehen, schaut doch mal vorbei.
Anmerkung: Die Top-Level-Domain .by steht übrigens für Weissrussland. Das die Server allerdings auch wirklich in Weissrussland stehen wage ich zu bezweifeln.
14. Juli 2008
Das Schützenfest in Hannover bot eine ideale Spielwiese, um mein neu erstandenes Stativ auf Standfestigkeit zu überprüfen. Für Langzeitbelichtungen ist ein solches natürlich Pflicht, und wo finden sich schon dankbarere Motive, als die tanzenden Lichter der sich in irrwitzigsten Richtungen bewegenden Karussells?
Hier nun ein kleiner Auszug meines Streifzuges:
Wer sich auf ähnliche Tour begeben möchte, der sei gewarnt: man wird bisweilen für einen wichtigen Pressefotografen gehalten, so dass sich selbst Menschen ohne Alkoholpegel hemmungslos vor die Kamera drängen.
3. Juli 2008
Ob ich jemals in Heinz Sielmanns Fußstapfen treten werde, darf hier gerne bezweifelt werden. Mir fällt es dennoch leichter, mit dem Objektiv auf Tiere zu zielen, als schamlos nichts ahnende Menschen vor die Kamera zu nötigen.
Diese kleine Bilderserie zeigt Motive, die mir im Laufe der Zeit vor die Linse gelaufen, geflogen oder auch mal gekrochen sind …