pixelshifter.de - Fotoblog

Fotogalerie und Blog-Spielwiese rund um Fotografie und mehr. Aus Hannover. Linden. Nord.

20. Juni 2010

5 Stunden Fotoflut

Am Sonntag endete in Hannover das Lumix Festival für jungen Fotojournalismus. Leider viel zu spät habe ich die Zeit gefunden, mich von den vielfach empfohlenen Bilderserien beeindrucken zu lassen. So mussten ganze fünf Stunden reichen, um zumindest einen Teil der über 1400 ausgestellten Bilder zu erleben. Es hätten vielleicht sogar sieben Stunden werden können, aber irgendwann ermüden Auge und Hirn, und die Aufmerksamkeit wird den Bildern nicht mehr gerecht.

Auch wenn ich nicht eine einzige annähernd uninteressante Reportage gesehen habe, so sind ein paar Fotostories aus unterschiedlichsten Gründen besonders im Gedächtnis geblieben, welche ich hier mit passenden Weblinks empfehlen möchte.

Bedingt durch meine Vorliebe für Bilder über absurdes urbanes Leben und verfallende Architektur sind dies:

Ein vor allem durch seine intensive Nähe kaum auszuhaltendes Portrait über eine dänische Familie und ihr tumorkrankes Kind:

Natürlich waren auch viele, viele Reportagen über das Leben in anderen Kulturen unter einfachsten oder gewalttätigen Bedingungen zu sehen, unter anderem:

Und schliesslich gab es auch auf dem ersten Blick recht unspektakuläre Serien. Aus reinem Lokalpatriotismus sei einfach mal Folgende erwähnt:

28. März 2010

Mein kleines Hannover

Spätestens, wenn ein großer Konzern einen in Mode gekommenen Bildeffekt für seine Werbespots verwendet, weiss man, der Trend ist eigentlich auch schon wieder vorbei. Mir soll’s egal sein. Bilder mit dem Tilt-Shift Effekt können mich oft genug noch immer überraschen. Mit einfachsten Mitteln der Bildbearbeitung wird hierbei eine völlig neue Perspektive vermittelt.

Frei nach dem Motto “Ich will auch mal” mussten nun einige Tilt-Shift fähigen Aufnahmen aus meiner Fotosammlung den Weg durch die Bildbearbeitung antreten. Was liegt einem Hannoveraner da näher, als Motive der “kleinen” Hauptstadt zu verdrehen:

9. März 2009

Platz für Neues?

Am Wochenende ist nun ein weiterer Teil der beliebten Fotokulisse “Conti Limmer” dem Bauprojekt Wasserstadt Limmer gewichen. Ob dadurch wirklich Platz für Neues entstanden ist? Man darf gespannt sein, wie sich die Realisierung des ehrgeizigen Bauvorhabens fortsetzt, gerade in der momentanen Situation. Das Ihme-Zentrum geht in Hannover ja mit schlechtem Beispiel voran.

In Memoriam hier eine Aufnahme, die sich so nun nicht mehr live entdecken lässt, da sie aus eben dem gesprengten Verwaltungsgebäude stammt: Watching you

Weitere Fotoserien auf pixelshifter.de hierzu:

23. November 2008

Conti Limmer – Teil II

RaumgestaltungInsgesamt 18 19 neue Aufnahmen zeigen in diesem Beitrag den Charme einer nahezu sich selbst überlassenen Industrieruine: dem ehemaligen Continental Reifenwerk in Hannover-Limmer.
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27. August 2008

“Brutalismus”

Neben der in einem anderen Beitrag gezeigten Szene aus der aktuellen Umbauphase des Ihme-Zentrums entstand eine weitere kleine Serie mit typischen Stilmerkmalen dieses architektonischen Kolosses. Im passend mit ”Brutalismus” bezeichneten Baustil wurde zwischen 1972 und 1975 ein großflächiges Areal für nahezu 2500 Menschen erbaut. Seither prägt die für die damalige Zeit typische Rohbeton-Bauweise den Ihme-Abschnitt zwischen Schwarzer Bär und Küchengarten, in dem übrigens nach einer Auflage auch das damalige Architektenteam eine eigene Wohnung haben musste. Konsequenterweise wohnte somit auch der damalige Stadtbaurat in einer der über 800 Wohnungen.

Anmerkung: korrekterweise muss erwähnt werden, dass die Bezeichnung “Brutalismus” aus der französischen Umschreibung für den unverputzten Beton stammt: “Béton brut”

19. August 2008

Fotoausstellung “Hannover – und der 2. Blick”

Seit dem 17. August 2008 ist im Freizeitheim Ricklingen / Hannover eine Fotoausstellung unter dem Titel “Hannover – und der 2. Blick” zu sehen. Auf insgesamt 50 Fotos eröffnen sich hier teilweise recht neue und unerwartete Blickwinkel auf meine Heimatstadt. Verantwortlich hierfür ist die BSW Fotogruppe Hannover, die auf durchweg sehr hochwertigen Abzügen die Stadt in unterschiedlichsten Szenen und Stimmungen entdecken lässt. Auch Aha-Effekte stellen sich bisweilen ein, wenn die Ausstellung ihrem Namen alle Ehre macht, und den Ort des jeweiligen Fotos wirklich erst auf dem zweiten Blick offenbart.

Einen Vorgeschmack auf die zu erwartenden Fotos habe ich im Netz bisher leider nicht finden können. Ein Besuch lohnt sich aber in jedem Fall, zumal die Ausstellung kostenlos ist. Bis zum 14. September sollte man die Gelegenheit ergreifen, im Freizeitheim Ricklingen, am Ricklinger Stadtweg 1 vorbeizuschauen. Auch sonntags ist man dort schon ab 10:00 Uhr willkommen.

10. August 2008

Pausenraum Ihmezentrum

Wer das Geschehen rund um das große Bauprojekt am Ihmezentrum in Hannover verfolgt, wird den Eindruck nicht los, dass vieles etwas improvisiert erscheint. Ich schaue dort in Abständen immer mal wieder vorbei, auf der Suche nach interessanten Motiven in dieser skuril-anonymen Atmosphäre.

Kürzlich fiel mir die Szenerie eines geradezu passend zum Projektstand improvisierten “Pausenraumes” ins Auge:

 

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